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Dienstag, 26. April 2016

FET À SOLLER - ESSIG & ÖL

Huhu ihr Lieben,

ihr erinnert Euch sicher an den Bericht zu den Saftorangen von >Fet à Soller<, den ich Euch im Februar gepostet habe. Heute möchte ich Euch erneut Produkte des Unternehmens vorstellen, die wieder orangig lecker sind. Ich spreche von Essig und Öl. Aber Moment mal...orangig und Essig/Öl? Geht das gut? Klar tut es das, das Ergebnis präsentiere ich Euch heute.


Da ich Euch das Unternehmen Fet à Soller beim letzten Bericht schon vorgestellt habe und zwar >hier<, gibt es stattdessen eine Infobox für Euch:
10 Fakten über Orangen

Wusstet Ihr, dass...

... es über 600 Sorten Orangen gibt? (Ich kenne vielleicht 3, wenn's hochkommt)

... Christopher Kolumbus die ersten Orangensamen und Setzlinge bei seiner zweiten Reise 1943 nach Amerika brachte?

... ein einziger Orangenbaum bis zu 10 m hoch werden und bis zu 200 kg Früchte pro Jahr tragen kann?

... in der Liste der beliebtesten Geschmäcker die Orange nach Schokolade und Vanille auf Platz 3 steht?

... die Orange ihren Namen nicht etwa von der Farbe hat, sondern es die Farbe überhaupt erst wegen der Frucht gibt? Der Name "Orange" leitet sich vom Sanskrit-Wort "naranga" ab, das wiederum vom tamilischen "naru" für "wohlriechend" stammt.

... es in Spanien über 35 Mio. Orangenbäume gibt? Spanien ist steht mit seiner Produktion mit fast 3 Mio. Tonnen aber "nur" auf Platz 6. Brasilien führt mit etwa 17,8 Mio. Tonnen.

... das deutsche Wort "Apfelsine" aus dem Niederländischen kommt und eigentlich "Apfel aus China" heißt? Wahrscheinlich wurden die ersten Orangen nämlich rund 4000 Jahren v.Chr. in Asien angebaut.

... botanisch gesehen die Orange (wie auch die Zitrone) eigentlich eine Beerenart ist?

... von 2 Litern Saft, der weltweit getrunken wird, 1 Liter Orangensaft ist? Etwa 85 % der Orangen werden für die Herstellung von Orangensaft verwendet.

... 1873 drei Orangenbäume von Brasilien nach Kalifornien gebracht und eingepflanzt wurden, von denen einer heute noch lebt und sogar Früchte trägt?

Nun aber zu den zwei Produkten, die ich erhalten habe:
  • BalsamOrange
  • SalsaSol Orange Picante 

links: SalsaSol, rechts: BalsamOrange

BalsamOrange

ZUTATEN: Weinessig, Orangensaft, feine Gewürze

(Quelle: Fet à Soller - BalsamOrange)

Der Weinbalsamessig enthält außer dem Weinessig und den Orangen aus Soller nur noch feine Gewürze. Alles zusammen ergibt eine milde, fruchtige Note, die sich mit vielerlei Speisen und Lebensmitteln kombinieren lässt. Der Essig passt sowohl zu Salaten als auch aufgrund seiner Süße zu Obstsalaten. Sogar zu Sekt soll der BalsamOrange herrlich passen.
Ich würde den Geschmack als süß und nur leicht sauer beschreiben. Die Orangen stechen klar hervor und die Gewürze, die ein bisschen an Weihnachten erinnern (möglicherweise sind Nelken enthalten?), geben der Kreation eine himmlisch leckere Note. Ich habe den Essig mit Kopfsalat und mit Obstsalat getestet, obwohl ich mir letztere Variante vorher kaum vorstellen konnte. Essig und Obst? Aber ich wurde positiv überrascht. Das fruchtige des Essigs passt perfekt zu dem Obst und verfeinert es. Zu grünem Salat passt es aber genauso gut.

6,95 €/250 ml

SalsaSol Orange Picante

ZUTATEN:Natives Olivenöl, natürliche Orangenessenzen, Chili

(Quelle: Fet à Soller - SalsaSol)

Weniger ist oft mehr und so reichen Orangen aus Soller, Olivenöl und Chili, um ein lecker scharfes Öl herzustellen. Das Öl ist hervorragend zum Marinieren und Braten geeignet und passt besonders gut zu Wok-Gerichten.
Ich verwende das Öl nicht nur zum Braten, sondern gebe es auch in den Salat, was dem Ganzen eine milde Schärfe verleiht. Daher muss man sich genau überlegen, was da gut dazu passt. Ich fand es am besten im Tomatensalat. Auch beim Braten harmoniert das SalsaSol wunderbar mit Fleisch und mein Freund hat die angenehme Schärfe herausgeschmeckt. Auch er war sehr angetan.


In der Flasche schwimmt übrigens noch eine Chili, die ihre Schärfe an das Öl abgibt und ein Highlight fürs Auge ist.

6,95 €/250 ml


Mein Fazit:
 
Wie bei den Saftorangen auch, bin ich wieder hin und weg. Der mir völlig neue Geschmack von Orangen in Essig hat mich genauso positiv überrascht wie die Mischung aus Öl, Orangen und Chili. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist absolut top. Die hohe Qualität, die unglaublich leckeren Orangen aus Mallorca und die gelungenen Mischungen machen die zwei Produkte zum einmaligen Geschmackserlebnis. Gerne empfehle ich Euch Fet à Soller weiter und lege Euch das Unternehmen ans Herz. Schaut am besten gleich mal im Onlineshop und zwar >hier< vorbei.

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich beim Team von Fet à Soller für die kosten- und bedingungslose Bereitstellung der Testprodukte bedanken.

Einen schönen Abend wünscht Euch,

Eure Alfi

Freitag, 19. Februar 2016

FET A SÓLLER - SAFTORANGEN

Huhu ihr Lieben,

trinkt Ihr auch gerne morgens zum Frühstück ein Gläschen Orangensaft? Lieber frisch gepresst oder doch aus dem Supermarkt?
Ich presse mir meinen Saft am liebsten morgens frisch. Aber welche Orangen nehmen? Die Supermarkt-Billigorangen sind ja auch nicht das Wahre, aber was dann? Schluss mit den Überlegungen! Lasst Euch doch einfach eine Kiste Saftorangen nach Hause liefern. Geht nicht? Und ob!
Dank >Fet a Sóller< durfte ich eine ganze Kiste Saftorangen aus Mallorca, genauer gesagt Sóller, testen.


Was macht Fet a Sóller?

Die Natur hat das Tal von Sóller im Schutz der Tramuntana, mit Sonne, Wasser und einem mediterranen Klima reichhaltig bedacht. Wertschätzung der natürlichen Gegebenheiten sind Teil der Philosophie von Fet a Sóller. Die Geschichte des  Unternehmens begann mit Orangen und Olivenöl, beide im Tal von Sóller von grosser Bedeutung und Tradition. Neben dem Online-Shop ist Fet a Sóller auch vor Ort für Einheimische und Besucher mit einem ausgewählten Sortiment mallorquinischer Spezialitäten zu finden.

(Quelle Webseite von Fet a Sóller)

Ich habe mich richtig gefreut, denn der morgendliche, Vitamin C-geladene Orangensaft darf für einen perfekten Start in den Tag nicht fehlen und bisher kannte ich nur die üblichen Supermarktorangen dafür.

Welche Orangen ich bekommen habe, lest Ihr hier:

Eine süße Saftorange mit sehr hohem Saftanteil: ca. 55%. Die Canoneta- Orange ist klein und hat eine Schale, die sich nur schwer vom Fruchtfleisch lösen lässt. Sie gehört zur Familie der Blondorange. Manche sagen sie sei hässlich, aber ihr Saft schmeckt einzigartig - intensiv im Aroma und süß. Selbstverständlich ist auch unsere “Canoneta“ Saftorange naturbelassen, ungewachst und ohne Konservierungsstoffe. 10 kg entsprechen ca. 40-47 Saftorangen.

(Quelle Webseite von Fet a Sóller)


Dass die Orangen hässlich sein, kann ich nicht bestätigen. Gerade die Tatsache, dass sie nicht perfekt geformt oder gleichgroß sind, macht sie so sympathisch, denn das zeigt mir, dass naturbelassen sind.
Daneben sind alle Früchte von Fet a Sóller ohne Wachs, ohne Konservierungsstoffe und ohne Fungizide. Also kann auch die Schale nach gründlicher Reinigung z.B. zum Backen genutzt werden.
Es finden sich in der Kiste sowohl relativ große als auch ziemlich kleine Exemplare, die aber gleichermaßen qualitativ hochwertig sind. Im gesamten Karton habe ich nicht eine einzige schlechte bzw. schimmelige Orange gefunden, lediglich zwei weiter unten liegende Orangen hatten Druckstellen, aber das ist wohl normal. Die hab ich gleich zu Saft verarbeitet, also war das Thema auch direkt gegessen (oder eher getrunken).
Die "Canoneta" wird bis April/Mai geerntet und ausschließlich in Sóller angebaut.
An Saftigkeit ist sie nicht zu übertreffen, kein Wunder bei ca. 55% pro Saftorange. Für ein großes 450ml großes Glas habe ich gerade mal 3,5 Orangen gebraucht. Das ist absolut top!


Nun zum Geschmack:

Die Orangen variieren von sehr sauer bis zu mildsüß. Richtig kräftig kommt der typische Orangengeschmack zum Vorschein, jedoch merkt man einen deutlichen Unterschied zur gespritzten 08/15-Apfelsine aus dem Supermarkt. Ich gebe zum gepressten Orangensaft noch Honig zum Süßen hinzu, denn mir war der Saft pur doch ein wenig zu sauer. Dann aber ist er einfach perfekt und unglaublich lecker. Es geht einfach nichts über frisch gepressten Orangensaft, erst recht nicht, wenn die Orangen frisch aus Mallorca stammen und auch noch speziell Saftorangen sind.

Natürlich kann man die Saftorangen auch essen, allerdings löst sich die Schale eher schwer vom Fruchtfleisch. Hat man diese Hürde überwunden, schmeckt die Orangen je nachdem sehr sauer oder mildsüß. Ich tunke die zu sauren Stücke dann einfach in ein bisschen Honig.

Zudem habe ich damit gekocht. Ich mach nämlich öfter mal eine Spinatlasagne mit Orangensaft. Das Rezept bekommt ihr demnächst, dafür muss ich aber erstmal ein annehmbares Foto knipsen. Irgendwie schaff ich es nicht, so zu kochen, dass es Foodblog-tauglich wäre. Naja ich arbeite daran, dann bekommt Ihr Rezept samt Bild. Der Orangensaft der mallorquinischen Saftorangen kommt darin gut an und passt perfekt.

Für 23,95 €/10 kg Kiste kann man nichts falsch machen. Wenn man sie richtig und außerhalb des Kartons lagert, in dem sie angekommen sind, halten sie sehr lange, meine Übrigen sind immer noch fest und schmecken immer noch genauso lecker wie nach der Ankunft. Die Orangen kommen mit Emailvorankündigung am Wunschtag an und der Lieferbote kommt dann ächzend an Eure Wohnungstür. Mit Babybonus, denn das hatte ich im Arm, hat er sie mir sogar in die Küche getragen, brav!

Ich bin mehr als begeistert und kann die Saftorangen von Fet a Sóller uneingeschränkt weiterempfehlen.

Vielen Dank an das Team von Fet a Sóller für die kosten- und bedingungslose Bereitstellung der Orangen.

Hier gehts zur Webseite und zum Onlineshop:
Fet a Sóller Onlineshop

Ich wünsche Euch einen schönen Abend,

Eure Alfi